Vegane Mode 2026: PETA-Approved-Vegan-Marken wie VIVI MARI und ThokkThokk, neue Leder-Alternativen wie Traubenleder und Apfelleder sowie versteckte Tierbestandteile beim Kleiderkauf erkennen.
Das Wichtigste in Kürze
- Komplett vegane Top-Marken: Erlich Textil, Knowledge Cotton Apparel, Armedangels, Recolution und VAUDE (vegane Outdoor-Linie) – alle PETA-geprüft oder zertifiziert.
- PETA Vegan Award 2026: VIVI MARI wurde als beste vegane Modemarke ausgezeichnet, ThokkThokk holte den Award in der Kategorie Basics – beide zu 100 % PETA-Approved Vegan.
- Neue Materialien 2026: Desserto-Kaktus-Leder, Piñatex (Ananas), Traubenleder (VEGEA), MIRUM (plastikfrei), Mylo (Pilzmyzel) und Apfelleder aus Südtirol ersetzen tierisches Leder.
- Versteckte Tierbestandteile: Knöpfe aus Perlmutt oder Horn, Bienenwachs-Imprägnierung und Leim aus Kollagen stecken oft auch in Kleidung ohne Lederanteil.
- Wichtige Siegel: PETA-Approved Vegan kennzeichnet über 1.000 Marken weltweit, GOTS (Global Organic Textile Standard) sichert ökologische und soziale Standards.
- Günstig einkaufen: H&M Conscious, Zara Join Life und ASOS Eco Edit bieten vegane Optionen ab 15 € – immer auf Materialdeklaration achten.
- Shops: Loveco, Avocadostore, Shop Like You Give a Damn und Glore sind die besten deutschen Online-Plattformen für vegane Mode.
Was ist vegane Kleidung – und warum ist sie mehr als ein Trend?
Vegane Mode bedeutet: keine Kleidungsstücke, Schuhe oder Accessoires aus tierischen Materialien. Das klingt zunächst einfach, umfasst aber weit mehr als nur kein Leder. Auch Wolle (von Schafen), Seide (von Seidenraupen), Kaschmir (von Ziegen), Daunen (von Enten und Gänsen), Pelz und Angora (von Kaninchen) fallen darunter. Wer das zum ersten Mal liest, denkt oft an Verzicht. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Vegane Mode 2026 ist keine Nische mehr, sondern längst Mainstream geworden, angetrieben von besseren Materialien, mehr Markenangeboten und einem wachsenden Bewusstsein für Tierwohl und Umweltschutz.
Der globale Markt für vegane Mode wird bis 2035 auf rund 2,76 Milliarden US-Dollar geschätzt, ausgehend von etwa 883 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. Das entspricht einem Wachstum von über 12 % pro Jahr. In Deutschland kaufen laut einer Studie von 2024 rund 28 % der unter 35-Jährigen bewusst tierleidfreie Kleidung. Dieser Guide zeigt dir die besten Marken, Materialien und Einkaufsquellen, damit deine Garderobe so stylisch wie ethisch ist.
Tierische Materialien in Kleidung: Was zu vermeiden ist
Die folgende Tabelle zeigt die häufigsten tierischen Materialien in Kleidung, ihre Herkunft und die passenden veganen Alternativen dazu.
| Tierisches Material | Woher es kommt | Vegane Alternative |
|---|---|---|
| Leder | Rinder-, Schweine-, Schaf-, Krokodilhaut | Desserto-Kaktus-Leder, Piñatex, Traubenleder, Apfelleder, Kork |
| Wolle | Schafe, Lämmer | Tencel, Modal, Bio-Baumwolle, Bambusfaser |
| Kaschmir | Kaschmirziegen (oft aus China/Mongolei) | Recyceltes Polyester (Fleece), Tencel-Lyocell |
| Seide | Seidenraupen (Kokons werden in heißem Wasser abgetötet) | Sojaseide, Bambus-Seide, Lyocell |
| Daunen | Enten, Gänse (teils bei lebendigem Leib gerupft) | PRIMALOFT®, recyceltes Polyester, Kapok |
| Angora | Angorakaninchen | Bambusfleece, Baumwollfleece |
Versteckte Tierbestandteile: Wo sich Tierisches unbemerkt einschleicht
Auch Kleidung ohne offensichtliches Leder oder Wolle ist nicht automatisch vegan. Zwar wirkt ein Baumwollshirt harmlos, doch gerade Details werden beim Einkaufen leicht übersehen.

- Knöpfe: Klassische Hornknöpfe bestehen aus Rinder- oder Büffelhorn, Perlmuttknöpfe aus Muschelschalen.
- Imprägnierung: Regenjacken und Outdoor-Kleidung werden teils mit Bienenwachs oder Lanolin (Wollfett) imprägniert.
- Kleber und Nähfäden: In Schuhen und Taschen kommt gelegentlich Kollagenleim aus tierischem Bindegewebe zum Einsatz, ebenso gewachste Nähfäden mit Bienenwachsanteil.
- Färbemittel: Manche Rot- und Purpurtöne enthalten Karmin, einen Farbstoff aus Cochenilleschildläusen.
- Logo-Patches: Jeansmarken wie MUD Jeans oder Nudie Jeans verzichten bewusst auf Lederpatches und nutzen stattdessen Jacron (ein Papiermaterial) oder Stickereien.
Wer zu 100 % sichergehen will, prüft das Materialetikett auf diese Details oder greift zu Produkten mit PETA-Approved-Vegan-Siegel. Das Siegel ist eindeutig der zuverlässigste Nachweis, weil es tatsächlich alle Bestandteile einschließt, nicht nur das Hauptmaterial.
PETA Vegan Award 2026: Die ausgezeichneten Modemarken
PETA vergibt den Vegan Award jährlich in mehreren Modekategorien. Ausgezeichnet werden Marken, die konsequent auf tierische Materialien verzichten, allerdings zählt dabei nicht nur das Material, sondern auch Design und Haltbarkeit.
- VIVI MARI gewann 2026 die Auszeichnung als beste vegane Modemarke. Das Label kombiniert recyceltes Polyester aus PET-Flaschen mit zeitlosem, saisonunabhängigem Design und ist vollständig PETA-Approved Vegan.
- ThokkThokk überzeugte die Jury mit fair produzierten Basics, darunter Kapok-Winterjacken als daunenfreie Alternative. Die gesamte Kollektion trägt das PETA-Approved-Vegan-Siegel.
Beide Marken ergänzen die etablierte Auswahl aus Erlich Textil, Armedangels und Recolution. Das zeigt: Die vegane Modelandschaft in Deutschland und Österreich wächst weiter, auch über die bekannten Namen hinaus.
Die 10 besten veganen Modemarken 2026 für jeden Stil
1. Erlich Textil – vegane Unterwäsche & Basics
Erlich Textil aus Deutschland ist eine vegane Modemarke mit Fokus auf ethische Produktion. Alle Kleidungsstücke, insbesondere Unterwäsche, sind aus Bio-Baumwolle, Tencel und recycelten Fasern. Kein einziges tierisches Produkt im Sortiment. Preise ab 25 € für Unterwäsche. Ideal für: Veganer, die hochwertige Basics aus Deutschland suchen.
2. Knowledge Cotton Apparel – skandinavische Basics & Jeans
Das dänische Label bietet ein riesiges Sortiment an Basics, Jeans, Jacken und Outdoor-Kleidung, alles zu 100 % vegan. Materialien: Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester, Tencel. Jacken für alle Wetterbedingungen, Schuhe im Sortiment. Preise: Jeans ab 89 €, T-Shirts ab 35 €. Ideal für: Klassische, langlebige Garderobe mit nordischem Flair.
3. Armedangels – vegane Einstiegsmarke für Alltag
Armedangels ist die beste Einstiegsmarke für vegane und faire Mode. Laut Loveco-Gründerin Christina Wille „der Allrounder" unter den nachhaltigen Labels. Breites Sortiment, faire Preise (T-Shirts ab 29 €, Kleider ab 59 €), GOTS-zertifiziert. Ideal für: Wer noch nicht so viel faire Mode kennt und günstige Basics sucht.
4. Recolution – veganer Streetwear-Stil
Recolution hat sich im Streetwear-Bereich einen Namen gemacht. Die Marke ist bei Schnitten, Materialien und Stil seit Jahren konsequent und zu 100 % vegan. T-Shirts, Hoodies und Kappen aus Bio-Baumwolle. Preise ab 30 €. Ideal für: Urbaner, lässiger Style mit Haltung.
5. VAUDE – vegane Outdoor-Ausrüstung
Das deutsche Outdoor-Label VAUDE bietet eine vollständige vegane Jacken- und Mantelkollektion. Keine Daunen, stattdessen PRIMALOFT® und recyceltes Polyester. Bluesign-zertifiziert. Preise: Regenjacken ab 150 €, Fleecejacken ab 80 €. Ideal für: Naturliebhaber und Outdoor-Aktivisten.
6. VIVI MARI – PETA Vegan Award Gewinner 2026
VIVI MARI produziert zeitlose Essentials aus recyceltem Polyester und langlebigem Design. PETA zeichnete die Marke 2026 als beste vegane Modemarke aus. Preise: T-Shirts ab 40 €, Kleider ab 70 €. Ideal für: Wer minimalistische Basics mit Award-Qualität sucht.
7. ThokkThokk – vegane Winterjacken aus Kapok
Das Label ist zu 100 % PETA-Approved Vegan und produziert fair in Europa. Besonders bekannt für Kapok-gefüllte Winterjacken als daunenfreie Alternative. Preise: Jacken ab 120 €, Socken ab 12 €. Ideal für: Wer eine warme Winterjacke ohne Daunen sucht.
8. nat-2 – vegane Schuhe mit Innovation
Das Berliner Label nat-2 stellt Schuhe aus den innovativsten veganen Materialien her: Kork, Holz, Recycling-Materialien und sogar Kaffeesatz. Preise ab 120 €. Ideal für: Schuh-Enthusiasten, die echten Designanspruch mit veganer Ethik verbinden wollen.
9. Nae Vegan Shoes – vegane Schuhe für jeden Anlass
Das portugiesische Label Nae (No Animal Exploitation) bietet Schuhe für alle Anlässe: Alltag, Sport, Businesslook und festliche Anlässe. Aus Piñatex, Kork und recycelten PET-Flaschen. Preise ab 70 €. Ideal für: Komplette vegane Schuh-Garderobe zu fairen Preisen.
10. Patagonia – vegane Outdoor-Alternativen
Patagonia hat sein Sortiment erheblich auf vegane Materialien umgestellt. Viele Jacken sind jetzt daunenlos und mit veganem Isolationsmaterial gefüllt. Patagonia bietet außerdem ein Reparaturprogramm (Worn Wear), das die Lebensdauer von Kleidung verlängert. Preise: Fleecejacken ab 100 €.
Innovative vegane Materialien 2026: Was steckt hinter den Alternativen?
Die folgenden Materialien haben sich neben klassischer Bio-Baumwolle als Leder-Alternativen etabliert. Rein pflanzlich sind die wenigsten davon. Die meisten kombinieren pflanzliche Reststoffe mit einem geringen Anteil Polyurethan, sonst wäre das Material nicht robust genug für Schuhe oder Taschen.

Desserto – Kaktus-Leder aus Mexiko
Desserto wird aus Nopal-Kakteen in Mexiko hergestellt. Die Kakteen benötigen kein Bewässerungssystem und wachsen ohne Pestizide. Das Material ist teilweise biologisch abbaubar, weich und optisch kaum von echtem Leder zu unterscheiden. Wird bereits von Adidas, H&M und mehreren Schuhherstellern verwendet.
Piñatex – Leder aus Ananasblättern
Piñatex (Ananas Anam) wird aus den Blättern der Ananaspflanze hergestellt, einem Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie. Leicht, flexibel und atmungsaktiv. Verwendet von Hugo Boss (vegane Kollektion), Camper Schuhe und anderen.
Traubenleder (VEGEA) – Leder aus Weinresten
Traubenleder entsteht aus den Rückständen der Weintraubenernte, also Schalen, Stielen und Kernen, die bei der Weinproduktion übrig bleiben. Der italienische Hersteller VEGEA verarbeitet diese zu rund 90 % organischem Material, ergänzt um etwa 10 % Polyurethan für Haltbarkeit. Wird unter anderem von H&M und mehreren italienischen Schuhmarken eingesetzt.
Apfelleder – Reste aus der Saftproduktion
Apfelleder (zum Beispiel unter dem Markennamen Appleskin) besteht zu etwa 70 % aus zerkleinerten Apfelresten, die bei der Saftherstellung anfallen, und zu rund 30 % aus Polyurethan. In Südtirol produziert, wo die Apfelernte große Mengen an Trester liefert. Weich, geschmeidig und in mehreren Farben einfärbbar.
MIRUM – plastikfreies Pflanzenleder
MIRUM ist bislang das einzige vollständig plastikfreie, biologisch abbaubare Kunstleder auf dem Markt. Hergestellt aus natürlichen Ölen, pflanzlichen Wachsen und Kork von Natural Fiber Welding. Keine Mikroplastik-Freisetzung beim Waschen.
Mylo – Leder aus Pilzmyzel
Mylo (Bolt Threads) wächst in wenigen Tagen aus Pilzmyzel. Vollständig biologisch abbaubar, weich und flexibel. Verwendet von Stella McCartney und Lululemon. Noch in limitierter Verfügbarkeit, aber 2026 breiter auf dem Markt.
Sojaseide – pflanzliche Alternative zu Naturseide
Sojaseide entsteht aus Sojaprotein, einem Nebenprodukt der Tofuherstellung. Die Faser fühlt sich ähnlich weich wie Naturseide an, ohne dass Seidenraupen dafür sterben müssen. Wird bislang vor allem in kleineren Öko-Modelabels verarbeitet, da die Produktion noch nicht in großem Maßstab verfügbar ist.
Pflege veganer Lederalternativen: So halten sie länger
Kunstleder aus Polyurethan (PU) oder die pflanzenbasierten Hybridmaterialien wie Apfelleder und Traubenleder brauchen eine andere Pflege als echtes Leder.

- Reinigung: Mit einem feuchten, weichen Tuch abwischen, anschließend trocken nachwischen. Keine aggressiven Reinigungsmittel oder Lösungsmittel verwenden.
- Waschmaschine: Nur wenn das Pflegeetikett es ausdrücklich erlaubt. Das Kleidungsstück auf links drehen, in einen Wäschesack geben, Schonwaschgang bei maximal 30 Grad und niedriger Schleuderzahl wählen.
- Lagerung: Vor direkter Sonneneinstrahlung und Heizungswärme schützen, da PU-Beschichtungen dadurch spröde werden und reißen können.
- Lebensdauer: Hochwertiges Kaktus- oder Apfelleder hält bei guter Pflege mehrere Jahre. Im Schnitt ist es dennoch weniger langlebig als pflanzlich gegerbtes Rindsleder. Am meisten bringt eine Reparatur statt eines Neukaufs.
Vegane Mode günstig kaufen: Die besten Shops in Deutschland
Die folgende Übersicht zeigt, welcher Shop sich für welches Budget und welchen Markenmix eignet.
| Shop | Stärke | Preisklasse |
|---|---|---|
| Loveco (loveco-shop.de) | Kuratierte vegane & faire Marken, Beratung durch Experten | Mittel bis Premium |
| Avocadostore | Größter nachhaltiger Marktplatz DE, veganer Filter | Budget bis Premium |
| Shop Like You Give a Damn | Internationaler veganer Marktplatz, inkl. nat-2 und ThokkThokk | Mittel bis Premium |
| Glore | Stationäre Geschäfte + Online, großes Marken-Spektrum | Mittel bis Premium |
| ASOS Eco Edit | Vegane Optionen in Mainstream-Preisklasse | Budget bis mittel |
Häufige Fragen zu veganer Kleidung (FAQ)
Ist vegane Mode automatisch nachhaltig?
Vegan und nachhaltig sind nicht dasselbe. Synthetische Materialien wie Polyester sind vegan, aber aus Erdöl hergestellt und setzen Mikroplastik frei. Echte vegane und nachhaltige Mode kombiniert tierfreie Materialien mit ökologischer Produktion (GOTS-Zertifikat), fairen Löhnen und langen Produktlebensdauern. Marken wie Armedangels, Erlich Textil und VAUDE erfüllen beide Kriterien.
Wie erkenne ich vegane Kleidung im Geschäft?
Schaue auf das Materialetikett im Kleidungsstück. Tierische Materialien müssen deklariert werden: „100 % Wolle", „Lederoberfläche", „Füllung: Daunen". Achte zusätzlich auf Details wie Knöpfe und Nähfäden, die auch bei veganen Stoffen tierische Bestandteile enthalten können. Das PETA-Approved-Vegan-Logo auf der Verpackung oder am Kleidungsstück ist das zuverlässigste Zeichen. Im Zweifel hilft die PETA-Datenbank unter peta.de/mode.
Welche vegane Winterjacke hält wirklich warm?
Winterjacken mit PRIMALOFT® Gold oder PRIMALOFT® Bio isolieren ähnlich warm wie Daunen, auch bei Nässe. Kapok-gefüllte Jacken von ThokkThokk sind eine natürliche Alternative mit guter Wärmeleistung. VAUDE, Patagonia und Knowledge Cotton Apparel bieten hervorragende vegane Winterjacken ab ca. 150 €. Für Budget-Alternativen eignen sich Decathlon-Quechua-Jacken mit Polyester-Füllung ab 40 €.
Gibt es vegane Schuhe in Schuhgeschäften?
Viele Mainstream-Schuhe sind bereits vegan, ohne explizit so vermarktet zu werden. Sneaker von Adidas (Stan Smith Mylo, Ultraboost vegan), Nike (mehrere Modelle) und Veja (vegane Linie) sind in normalen Schuhgeschäften erhältlich. Für dezidiert vegane Schuhe empfehlen sich Nae Vegan Shoes, nat-2 und Will's Vegan Store.
Wie pflege ich Kleidung aus Apfelleder oder Kaktusleder richtig?
Mit einem feuchten Tuch abwischen und danach trockenreiben reicht für die meisten Flecken. Waschmaschinenwäsche nur im Schonwaschgang bei niedriger Temperatur und nur, wenn das Etikett es zulässt. Direkte Sonne und Heizungsnähe vermeiden, damit die Beschichtung nicht rissig wird.
Ist Bambus-Kleidung wirklich nachhaltig und vegan?
Bambus als Pflanze ist nachhaltig, da er schnell und ohne Pestizide wächst. Die Verarbeitung zu Bambusviskose ist allerdings oft chemieintensiv, auch wenn das Ausgangsmaterial unproblematisch ist. Bambus-Leinen und Bambus-Lyocell sind die nachhaltigeren Verarbeitungsformen. Für vegane Bambuskleidung in guter Qualität eignen sich Thought Clothing und COCCINE.
Kann ich vegane Kleidung im normalen Modegeschäft finden?
Zunehmend ja. H&M Conscious, Zara Join Life und Mango Committed bieten vegane Kollektionen an. Achte dabei genau auf die Materialzusammensetzung, da nicht alle Stücke dieser Linien vegan sind. Am sichersten bist du bei spezialisierten veganen Shops wie Loveco oder Avocadostore.
Was tun mit alter, nicht-veganer Kleidung?
Alten Lederbesitz oder Wollpullover musst du nicht wegwerfen. Die nachhaltigste Entscheidung ist, vorhandene Kleidung so lange wie möglich zu nutzen, zu reparieren oder aufzuarbeiten. Wenn du sie loswerden möchtest, sind Secondhand-Plattformen wie Vinted, Kleiderkreisel oder lokale Kleidertauschpartys gute Alternativen zur Mülltonne.
Fazit: Vegane Mode 2026 – stilvoll, ethisch und praktisch
Vegane Kleidung ist 2026 in jeder Stilrichtung und Preisklasse erhältlich. Von der günstigen H&M-Conscious-Kollektion bis zur Award-Marke VIVI MARI, von innovativem Trauben- und Kaktusleder bis zu klassischer Bio-Baumwolle: Die Auswahl war nie größer. Der Schlüssel ist, die richtigen Siegel zu kennen (PETA-Approved Vegan, GOTS), die Materialliste zu lesen und auch versteckte Details wie Knöpfe oder Imprägnierung im Blick zu behalten. Mit den spezialisierten Shops Loveco, Avocadostore und Shop Like You Give a Damn findest du kuratierte vegane Kollektionen, ohne stundenlang filtern zu müssen.